Atemberaubendes Meer aus Lichtern und Klängen

Hier können Sie die DVD der 60minütigen "autosymphonic - unerhörte Augenblicke"
(ohne das Konzert der Söhne Mannheims) zum Preis von 29,90 EUR bestellen.



Es war ein Feuerwerk der Superlative: Die Welturaufführung der „autosymphonic“ am 10. September 2011 in Mannheim begeisterte 17.000 Besucher mit einem atemberaubenden Meer aus Lichtern, Bildern und Klängen. Die multimediale Autosinfonie inszenierte die Entstehungsgeschichte des Automobils und gab einen Ausblick in dessen Zukunft.

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> Hier finden Sie weitere Aufnahmen des Events.

Wie gigantisch die Veranstaltung werden würde, konnten sich die Mannheimer nur schwer vorstellen. Erst als die Aufbauarbeiten begonnen hatten, erahnten viele die gewaltige Dimension des Open-Air-Events „autosymphonic“. Am Samstagabend hatte sich die gesamte Friedrichsplatzanlage in eine Konzertarena mit einer Fläche von 65.000 Quadratmetern verwandelt. Auf der Bühne mit einer Höhe von 8,50 Metern eröffnete die Popband „Söhne Mannheims“ mit einem einstündigen Konzert den Abend. Sänger der Band gestalteten zudem die Brücke zwischen dem dritten und vierten Akt, scheinbar schwebend auf dem Wasser der Brunnenanlage stehend, mit einem eigens komponierten Song „Der Traum“ – eine Hymne auf die Mobilität.

Eine Sinfonie mit 800 Autoklängen
Anschließend führte die eigens für diesen Abend komponierte „autosymphonic“ die Besucher in eine Welt virtuoser Klänge, gespielt vom SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, das SWR Vokalensemble Stuttgart sowie der Kinderchor der Staatsoper Stuttgart. Darin eingebettet die Klänge des 80 Fahrzeuge starken Autoorchester, das rund um den Friedrichsplatz, sogar auf eigens überbauten Pergolas, aufgebaut war: darunter Raritäten und Besonderheiten der Automobilgeschichte, etwa der Patent-Motorwagen Nummer 1 von 1886, ein Dion Bouton von 1908, ein Maserati Gran Turismo von 2009, ein Ferrari 599 GTB Fiorano von 2007 sowie ein 30 Lanz-Bulldog „Ackerluft“. Die auf zehn Spielflächen verteilten Fahrzeuge bespielten 100 junge Percussionisten, indem sie Autotüren im Takt öffneten und schlossen, Scheibenwischer betätigten oder auch mit Schlagzeugstöcken die Felgen zum Klingen brachten.

800 verschiedene Autoklänge insgesamt hat der Komponist Marios Joannou Elia in sein Werk eingebunden. Diese wurden in Korrespondenz zu den sinfonischen Instrumenten, darunter auch so außergewöhnliche wie Windmaschinen, Waterdrum, Marimbas, Ölfässer und gestimmte Stein- und Metallplatten gesetzt, sodass ein dynamisches Wechselspiel entstand. Die Musik ist analog zum Viertaktmotor im 4/4-Takt komponiert.

Ein Rausch aus Licht, Lasern und Bildern
Ebenso überwältigend wie die Musik war die Multimediainszenierung Horst Hamanns. Die Licht- und Laserprojektionen illustrierten zum einen die von der Musik erzählte Geschichte des Automobils. Zum anderen boten tanzende Lichter an den Häuserfassaden, ein illuminierter Wasserturm und ausdrucksstarke Bilder auf den insgesamt 600 Quadratmeter Fläche umfassenden LED-Leinwänden atemberaubende Ansichten der Jugendstilanlage. Selbst die Wasserspiele des Fontänebeckens waren in die Inszenierung miteingebunden: Aus rotem Licht und künstlichem Nebel entstand der Eindruck eines brodelnden Vulkans. Über den ganzen Platz spannte sich eine Art Netz aus grünem Laserlicht. Glanzvoller Höhepunkt: Zu den anschwellenden Motorenklängen wurden die Konturen und Fenster des Wasserturms mit Farblasern nachgezogen und zuletzt als gesamte Projektionsfläche mit Bildern überzogen.

Übergabe der Partitur an Ministerpräsident Kretschmann
Vor dem Konzert überreichten der Komponist Marios Joannou Elia und m:con Geschäftsführer Michel Maugé offiziell dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und dem Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Partitur der “autosymphonic”. Die Stadt Mannheim hatte die m:con – mannheim:congress GmbH mit der Konzeption, Entwicklung, Planung und Umsetzung der Autosinfonie beauftragt. Die „autosymphonic“ bildete den Höhe- und Schlusspunkt des baden-württembergischen „Automobilsommers 2011“.

 



Patentmotorwagen

N°80 – Benz Patent-Motorwagen Nummer 1

Baujahr: 1886
Leistung: 0,88 PS

Der Tragweite seiner Erfindung war sich Carl Benz Ende des 19. Jahrhunderts sicher nicht bewusst. Immerhin ist auf seine bahnbrechende Erfindung das Automobil in seiner heutigen Form zurückzuführen. Als Durchbruch seiner Erfindung kann man die erste Überlandfahrt seiner Frau bezeichnen. Diese fuhr heimlich mit ihren beiden Söhnen nach Pforzheim zur Großmutter. Mit seinen 0,88 Pferdestärken erreichte der Paten-Motorwagen Nummer 1 16 km/h und verbrauchte circa zehn Liter Sprit auf 100 Kilometer. Als erstes Automobil ist der Patenwagen der heimliche Star der autosymphonic.


Unsere Jugendreporterin war für Sie unterwegs. Hier finden Sie unter anderem Berichte von den Castings mit Mannheimer Schülerinnen und Schülern.

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Mit dem autosymphonic Soundkonfigurator können Sie ganz einfach Ihre eigenen Melodien und Rhythmen kreieren.

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Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen. Erleben Sie mit wie die multimediale Sinfonie „autosymphonic“, das kulturell-gesellschaftliche Großereignis 2011, entstand.

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